5 Finanztipps für die Selbstständigkeit

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Selbstständig – In den letzten 10 Jahren der Selbständigkeit haben sich immer wieder Regelungen gewandelt und dieser Wandel sowie die damit verbundene Weiterentwicklung hat das Jahrzehnt auch zu einem sehr spannenden gemacht.

Menschen wollen entspannt und dennoch erwachsen umgehen. Wir verbinden Geld immer mit Emotionen und auch oft nicht geklärten Erwartungen. Immer mehr Menschen wollen sich ein Grundeinkommen aus passiven Einkünften aufbauen – oder sie möchten schlicht ihren eigenen Umgang mit Geld auf eine solidere Basis stellen.

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Der erste Schritt ist sicherlich, sich Transparenz zu verschaffen. Also erstmal über einige Monate ein Haushaltsbuch zu führen und eine komplette Aufstellung des vorhandenen Vermögens inklusive Schulden zu machen. Beides ohne Schuldgefühle, es ist erstmal nur die Bestandsaufnahme.

5 Tipps zur Selbstständigkeit

Finanzkonzept im Blick behalten

Das Finanzkonzept ist ein wichtiger Bestandteil eines jeden Businessplans – Es kann bei jeder Gründung Orientierung bieten. Deswegen sollte das Finanzkonzept der aktuellen Situation immer wieder angepasst werden und mitwachsen. Das Finanzkonzept besteht aus dem Kapitalbedarfsplan, der die kurz-, mittel- und langfristig geplanten Investitionen und die Mittel zur Deckung der Kosten auflistet. Ergänzt wird das Konzept um die Liquiditätsplanung und um einen Finanzierungsplan. Der Liquiditätsplan gibt Auskunft über die tatsächliche Zahlungsfähigkeit der Unternehmung. Verlieren Sie auch Ihre Steuern nicht aus den Auge und holen Sie sich zur Not Hilfe von einem Steuerberater dazu.

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Finanzierungspartner

Liquidität ist eines der wichtigsten Themen für eine erfolgreiche Unternehmung. Vor allem Freelancer wählen oft eine Kombination aus Eigenkapital und Fremdfinanzierung. Welche Finanzierungsform in Frage kommt, hängt vor allem vom aktuellen Finanzierungsanlass ab.

Zeit nehmen für Buchhaltung und co

Neukundenakquise und die Erfüllung laufender Aufträge sind wichtig. Überlebenswichtig ist es jedoch, den Überblick über Geldein- und ausgang zu behalten. Ein strukturiertes Ablagesystem schafft Ordnung und erleichtert die Buchhaltung. Das verringert den Folgeaufwand. Behalten Sie Ihre Termine im Blick und prüfen Sie die fristgerechte Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen und pünktliche Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen. Es gibt keine Buchung ohne Beleg, halten Sie deshalb die Aufbewahrungsfristen des Gesetzgebers ein. Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für die Buchhaltung, um die Fristen für die Rechnungsstellung nicht zu verpassen. Denn die Zahlungsfähigkeit hat Priorität. Auch für das unliebsame Mahnwesen Zeit einplanen – hier verlieren Sie sonst unnötig Umsatz.

Laufende Kosten prüfen

Behalten Sie die laufenden Kosten im Blick. Hier ergeben sich vielfältige Einsparungsmöglichkeiten. Für Unternehmungen im gewerblichen Rahmen gibt es mitunter Sonderrabatte und günstige Angebote. Lesen Sie auch das Kleingedruckte – vor allem Laufzeiten und Kündigungsfristen. Hier können Leasingverträge eine gute Alternative darstellen. Geleast werden kann vom Auto über Hardware bis zur Büroausstattung fast alles. Nicht immer muss es das eigene Büro sein. Gerade zu Beginn können Kosten gespart werden, in dem man von zu Hause ausarbeitet oder sich einer Bürogemeinschaft anschließt.

Aufwand und Ergebnis genau abwägen

Gerade zu Beginn einer selbstständigen Unternehmung ist man geneigt, jeden Auftrag anzunehmen. Prüfen Sie jedoch genau, ob es sich wirklich rechnet, einen zeitinvestiven Auftrag anzunehmen, der nur wenig oder sogar unzureichenden Ertrag erzielt. Das bindet Arbeitszeit, die eventuell sinnvoller in andere Aufträge investiert werden kann. Bedenken Sie auch, dass von der Aufnahme bis hin zur Rechnungsstellung und dem tatsächlichen Geldeingang einige Zeit vergehen kann. Auch hier ist eine gute Planung von elementarer Bedeutung.

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