Was ist besser, eine Direktbank oder Filialbank?

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In der nicht allzu langen Vergangenheit waren Filialbanken gar nicht wegzudenken. Die Pensionisten gingen am Monatsanfang zum Schalter und haben das gesamte Haushaltsgeld für vier Wochen abgehoben, Kinder hatten ein Sparbuch und freuten sich auf den Weltspartag Ende Oktober, weil es da immer ein kleines Geschenk für die braven Sparfüchse gab. Und langjährige Kunden waren mit dem Bankberater, der immer die erste Anlaufstelle rund um das Thema Geld war, per Du.

Wir leben jedoch in einem anderen, neuen Zeitalter. In diesem Zeitalter wird zum Beispiel auf das Einzahlen von Münzgeld eine Gebühr erhoben. Der Zahlungsverkehr läuft mittlerweile zum größten Teil bargeldlos übers Internet ab. Und die Filialbanken verschwinden zunehmend von der Bildfläche, weil sie beispielsweise den technischen Fortschritt ignoriert haben oder nicht richtig wahrnehmen wollten.

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Natürlich gibt es Filialbanken immer noch, und sie werden (noch) nicht so schnell ausgerottet sein. Doch bringt es sich denn überhaupt noch, physisch in eine Bankfiliale zu spazieren? Oder reicht es inzwischen vollkommen, wenn man nur mehr zu 100% online seine Bankgeschäfte erledigt?

Direktbank oder Filialbank

In diesem Artikel beantworten wir die Frage, ob eine Direktbank oder Filialbank doch besser wäre und gehen auf diese im Detail genauer ein.

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Direktbank oder Filialbank, ein Vergleich

Filialbanken unterhalten mehrere Filialen bzw. Standorte, in denen Kunden diverse Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. Je nach Bank kann das Netz der Filialen und dessen Dichte variieren. Grundsätzlich bieten Filialbanken ein breites Portfolio an Bank- und Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen unter anderem:

  • Girokonten
  • Kreditkarten
  • Kredite
  • Tagesgeld
  • Festgeld
  • Depots
  • Versicherungen
  • Geldautomaten an verschiedenen Standorten
  • persönliche Beratungen

Den größten Vorteil, den die Filialbanken gegenüber Ihren Kunden haben, besteht in der direkten und daher auch persönlichen Beratung. Die meisten Kunden haben einen eigenen, für sie zuständigen Berater, der die individuellen Finanzwünsche gut einschätzen kann, da er seine Kunden bestens kennt. Zudem können Kunden direkt vor Ort Überweisungen tätigen oder Bargeld in höheren Summen abheben.

Das nicht vorhanden Sein des eigenen Filialnetzes stellt jedoch eine der größten Vorteile für die Direktbanken dar. Denn so sparen Sie sich die Miete für die Räumlichkeiten einer Filiale, die mitunter sehr teuer sein können. Diese Einsparungen können dann an die Kunden in Form von Krediten weiter gegeben werden. Zudem können so auch bessere Konditionen beim Tages- sowie Festgeld oder niedrigere Zinsen für Ratenkredite erzielt werden.

Des weiteren bieten Direktbanken oft diverse Serviceleistungen wie kostenlose Bargeldbehebungen im Ausland oder gebührenfreie Kreditkarten an. Auch sind die Kontoführung, Überweisungen, Daueraufträge, etc. bei den meisten Online-Direktbanken nahezu immer ohne weitere Kosten verbunden.

Die Filialbank kann in Sachen Gebührenfreiheit nicht gerade gut mithalten. Für bestimmte Extras wird eine Gebühr fällig. Auch ist meist der Service am Bankschalter nicht mehr überall kostenlos, aber da kommt es darauf an, was der Kunde für einen Service in Anspruch nehmen will wie beispielsweise das direkt Abheben vom Geld am Schalter, wofür meist eine Gebühr erhoben wird.

Zudem haben Filialbanken immer noch den immensen Vorteil, dass man immer persönlich nachfragen kann, wenn man sich mit bestimmten finanziellen Themen wie beispielsweise Aktien, Fonds oder Steuer-Themen nicht so gut auskennt.

Fazit

Ob eine Direktbank oder Filialbank – beide Bankensysteme haben ihre Vorteile aber auch Nachteile. Filialbanken können beispielsweise dank des Filialnetzes sowie ihrer langjährigen Erfahrung ihre Kunden außerordentlich gut beraten. Des weiteren können die Kunden nahezu alle Finanzdienstleistungen zentral bei einer Bank beanspruchen. Hierfür bieten die Direktbanken meist bessere Konditionen und glänzen oft durch ein technisch ausgereiftes Angebot von einem innovativen Online-Banking von Morgen.

Wenn Sie sich nicht vom Luxus eines persönlichen Bankberaters trennen wollen, können Sie auch beide Welten kombinieren. Ihr Girokonto bei Ihrer Filialbank können Sie für Ihre täglichen Geschäfte verwenden und somit Ihren Zugang zum Filialnetz behalten. Gleichzeitig können Sie ein Wertpapierfonds oder Tagesgeldkonto zur Anlage von Geldreserven führen, dass von einer Online-Bank mit Top-Konditionen kommt.

 

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