Sollte ich mich für eine konventionelle oder eine Online-Bank entscheiden?

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Jeder kennt das altbekannte Sprichwort: Geld stinkt nicht. Doch heutzutage können wir uns da nicht mehr so sicher sein. Es wird viel zu verantwortungslos mit Geld umgegangen, oft wissen wir nicht einmal, was mit unserem Geld passiert, wenn wir es bei einer Bank anlegen.

In einer stets wachsenden digitalen Welt rücken auch die Online Banken mehr ins Licht. Sie rühmen sich mit geringen Gebühren, einem hohen Maß an Sicherheit und vor allem mit Transparenz.

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Welche Vorteile Sie genießen könnten, wenn Sie sich für eine Online Bank entscheiden würden – und welche Nachteile uns doch vielleicht gegen die Wahl einer konventionellen Bank überzeugen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Konventionelle- oder Online-bank

Wohin mit meinem Geld?

Sponsoren des Kriegs:Maschinengewehre, Drohnen, Atomwaffen, Kampfpanzer – Mehrere Milliarden Euro fließen jährlich in die Waffenproduktion, die Liste ist lang. Das Schlimmste daran ist aber, dass eventuell auch Ihr Geld daran beteiligt ist, denn viele konventionelle Banken unterhalten Geschäftsbeziehungen in Form von Unternehmensanteilen, Krediten und Anleihen zu großen Waffenherstellern. Vollkommen klar ist, dass grüne Banken nichts mit solchen Geschäften zu tun haben, weil sie vollkommen transparent arbeiten. Es wird offengelegt, wohin ihre Gelder fließen und wer davon profitiert.

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Die Energiekrise: Kaum ein Deutscher ist noch auf der Seite der gefährlichen Atomkraft. Auch, dass die Kohleenergie den Klimawandel vorantreibt, ist jedem mittlerweile bewusst geworden. Dennoch investieren konventionelle Banken weiterhin in beide veralteten Risiko-Technologien. Sie verhelfen der Kohle-Industrie zum Börsengang und investieren in den Bau von Kraftwerken und Minen. Führender Förderer dieser Technologien ist die Deutsche Bank, Hypo Vereinsbank und die Commerzbank, gefolgt von den Sparkassen und Volksbanken.

Lebensmittelsicherheit: Wenn die Grundnahrungsmittel Preise, wie für z.B. Getreide, grundlos in die Höhe steigen, bedeutet das für viele Menschen Hunger. Darauf zu wetten, dass aufgrund von Nahrungsmittelknappheit der Preis für Agrarrohstoffe steigen wird, halten wir darum für unmoralisch. Vereinfacht dargestellt ist aber genau das die Nahrungsmittelspekulation. Viele deutsche Banken und Sparkassen sind bereits aus der Lebensmittelspekulation ausgestiegen oder haben den Ausstieg wenigstens angekündigt.
Stattdessen können die Kunden von Online-Banken, bei der Verwendung ihres Geldes mitentscheiden und häufig für bestimmte Zwecke direkt stiften oder spenden – und dass zum Teil schon seit Jahrzehnten.

Transparenz Leben

Grüne Banken– oder Online-Banken – spekulieren nicht mit Nahrungsmitteln, investieren nicht in Waffengeschäfte, bremsen nicht die Energiewende und arbeiten auch nicht im Dunkeln – aber sie tun mehr, als nur auf diese zweifelhaften Geschäftspraktiken zu verzichten: Sie investieren Ihr Geld sinnvoll. Sie machen nur Geschäfte mit ethisch vertretbaren Unternehmen und fördern mit ihren Investitionen eine nachhaltige Entwicklung und soziale Projekte. Mit dem Wechsel zu einer grünen Bank tragen Sie dazu aktiv bei.

Hier ein mit 5 Sternen bewertetes Beispiel: die TOMORROW Bank. Tomorrow bezeichnet sich als erstes nachhaltige Smartphone-Konto. Sie existiert seit 2018 und bieten bislang nur ein Girokonto an, das über eine eigene App verwaltet wird, die es sowohl für iOS als auch für Android gibt. Hier werden beispielsweise die Gebühren, die Tomorrow bei jeder Kreditkartenzahlung vom Händler (also Geschäft, Restaurant usw.) erhält, nicht von Tomorrow einbehalten, sondern für Klimaschutz-Projekte eingesetzt. Die Tomorrow-App gibt dir Auskunft darüber, welche Projekte gefördert werden, und welchen Fortschritt diese bereits gemacht haben.

Hinweis: Die Beantragung und Verwendung einer Kreditkarte bürgen Risiken. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite mit den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank.

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