Kryptowährungen: Die Bekanntesten Bitcoin-Währungen

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Bitcoin dominiert seit 2009 den Markt der Kryptowährungen. Doch neben dem Marktführer haben sich mittlerweile dutzende Alternativen etabliert, die auf Krypto-Börsen um viele Milliarden Dollar gehandelt werden.

Doch Ethereum, Ripple, Cardano, Stellar, NEM, IOTA oder Dash sind weit mehr als bloß ein Abklatsch von Bitcoin. Jede dieser Kryptowährungen kommt mit ganz spezifischen Funktionen, um neue Anwendungen auf Blockchain-Technologien zu ermöglichen. Auch die Teams hinter den Projekten und die Kooperationspartner sind wichtig – wie bei Startups tragen sie wesentlich zu Erfolg oder Misserfolg bei.

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Kryptowährungen sind sicher nicht aus den Augen zu verlieren. Ihre Popularität steigt rasant an. Welche Kryptowährungen bislang den Markt regieren und wer ihre Gründer sind, haben wir für Sie in diesem Artikel zusammengefasst.

Kryptowährungen im Überblick

Die bekanntesten im Überblick

Tether

Tether wurde ursprünglich 2014 unter dem Namen „Realcoin“ von einem Startup der Gründer Brock Pierce, Reeve Collins und Craig Sellars in Santa Monica in die Welt gesetzt. Bald wurde „Realcoin“ auf Tether umbenannt und bekam das Kürzel USDT, unter dem Tether an Krypto-Börsen gehandelt wird. Die Grundidee ist, dass Tether ein Stablecoin sein soll, der nicht der Volatilität anderer Kryptowährungen unterliegt und an den US-Dollar gekoppelt ist.

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Die Firmen-Netzwerke hinter dem Stablecoin sind sehr kontroversiell. Die ausgebende Firma von Tether ist die Tether Limited, wiederum eine 100-Prozent-Tochter der Tether Holdings Limited, die in Hongkong sitzt. Als CEO fungiert Jan Ludovicus van der Velde.

Libra

Wie Facebook-Manager und ihre Partner über Bargeld denken, wird klar, wenn man ihre Beschreibung von Geld auf der Webseite des Libra-Projektes in einem Mini-Wiki liest. Dort steht Folgendes: „Die Fiat-Währung ist ein Objekt (wie ein Geldschein oder eine Metallmünze), das häufig von einer Regierung als Geld festgelegt wurde.“

Fiatgeld, also Dollar, Euro und Co, ist demnach eine veraltete Form von Geld in Form von Papierscheinen und Metallmünzen, die früher meistens Regierungen ausgegeben haben. Jetzt soll alles anders werden: Geld soll künftig digital in Form von 0en und 1en verwendet werden, in Apps und auf Blockchains, nicht von Staaten ausgegeben, sondern von Unternehmen. Facebook will indirekt sein Ökosystem (WhatsApp, Messenger, Instagram etc.) stärken. „Wenn mehr Handel durch Libra entsteht, dann werden mehr kleine Unternehmen auf unserer Plattform Waren verkaufen, und sie werden mehr Werbung auf der Plattform schalten.“

Binance

Der Exchange Binance hat 2017 wie viele andere Startups einen ICO durchgeführt, für den die anfangs 200 Millionen BNB geschaffen wurden. 50 Prozent davon wurden an ICO-Investoren verkauft, 40 Prozent behielt sich das Gründer-Team, und zehn Prozent wurden an Angel-Investoren vergeben. Binance hat damals umgerechnet rund 15 Millionen Dollar eingenommen.

BNB ist deswegen beliebt, weil man im Prinzip zwei Dinge damit tun kann. Zum einen kann man BNB natürlich auf verschiedenen Exchanges, allen voran Binance selbst, handeln. Hodler können die Token in bestimmten Wallets speichern. Zum Anderen: Wirklich gedacht ist BNB aber dafür, dass man damit bei Binance entweder die Handelsgebühren, die bei Trades anfallen, bezahlt, oder dass man damit in so genannte IEOs investiert.

Ripple

Meistens die Nummer drei am Markt, manchmal sogar die Nummer zwei: Mit dem Krypto-Asset XRP hat das San-Francisco-Startup Ripple eine Art digitales Geld geschaffen, mit dem internationale Transaktionen in einem Blockchain-basierten Netzwerk namens RippleNet bezahlt werden. Die Firma rund um CEO Brad Garlinghouse hat viele Banken und Finanzinstitute als Partner gefunden, steht aber auch im Verdacht, mit XRP eigentlich ein Wertpapier und keine bloßen Utility-Token in die Welt gesetzt zu haben.

Mit Ripple bezeichnet man eigentlich die Firma Ripple, die hinter der Krypto Währung XRP steckt. Sie hat ihren Hauptsitz in San Francisco und wurde 2012 unter dem ursprünglichen Namen Opencoin gegründet. Später wurde sie schließlich in Ripple umbenannt. Die damaligen Gründer – Chris Larsen und Jeb McCaleb – sind heute nicht mehr an Bord, genauso wenig wie der Österreicher Stefan Thomas, der zuvor als CTO bei Ripple tätig war. Aktuell wird die Firma von CEO Brad Garlinghouse geleitet.

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