Nützliche Tipps, die beim Bankwechsel zu beachten sind

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Oft kann es vorkommen, dass man mit dem eigenen Bankberater oder gar der eigenen Hausbank im Laufe der Zeit unzufrieden wird. Dies liegt meistens daran, dass der Service auf einmal nicht mehr passt oder man eine Bank gefunden hat, die einfach bessere Konditionen anbietet.

Was mich beispielsweise dazu bewegt hat, die Bank zu wechseln, war dass meine Kundenbetreuerin, die mich und meine Familie Jahrzehnte in jeglichen Lebenslagen unterstützt hat, in Pension gegangen ist. Dies war natürlich sehr schade, weil wir sie sehr lieb gewonnen haben und auf einer per Du-Basis miteinander kommuniziert haben. Nachdem wir einen neuen Kundenbetreuer zugewiesen bekamen, stellte sich allerdings heraus, dass dieser nicht so kulant eingestellt war wie unsere alte Betreuerin. Daher haben wir uns entschlossen, eine andere Bank zu finden, die nicht nur “bessere” Betreuung anbietet, wo aber auch die Konditionen stimmen.

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Dies erfordert eine Menge Recherche und nicht zuletzt auch einen genauen Einblick in die Konditionen, die die jeweilige Bank ihren Kunden anbietet wie beispielsweise Überziehungsrahmen oder Zinspolitik. Daher habe ich für Sie ein paar wichtige Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen können, während dem Bankwechsel achtsamer vorzugehen und darauf zu achten, worauf es wirklich ankommt.

Bankwechsel

Dinge, die Sie beim Bankwechsel beachten sollten

Sie haben nun Ihr neues Girokonto erstellt, und im Grunde ist alles perfekt. Allerdings müssen Sie jedoch noch einige Dinge beachten, bevor Sie Ihr altes Konto endgültig deaktivieren bzw. löschen. Hier haben wir Ihnen ein paar Hinweise aufgelistet, die Sie bei Ihrem Bankwechsel beachten sollten, damit es zu keinen Unannehmlichkeiten kommt:

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  • Wenn Sie noch ein aktives Girokonto bei Ihrer Bank haben, kündigen Sie es nicht sofort, da sonst band ein paar Buchungen ins Leere gehen könnten, was sich negativ auf Sie auswirken könnte (plötzliche Mahnungen). Stellen Sie sicher, dass auf Ihrem Konto noch eine Deckung vorhanden ist, damit etwaige noch eintreffende Zahlungen gedeckt sind. Daueraufträge hingegen können Sie jedenfalls sofort stornieren und diese dann beim neuen Konto festlegen.
  • Wenn Sie ein neues Konto eröffnen, dann stellen Sie sicher, dass Sie alle Ihre Einziehungsaufträge vom alten Konto abmelden und diese auf Ihr neues Konto veranlassen. Dazu gehören, wie bereits erwähnt, diverse Fixkosten wie beispielsweise Versicherung, Strom, Mobiltelefon, Internet, TV, Gas, Spenden, Kreditraten oder Miete. Dabei müssen Sie jedoch rechnen, dass die Umstellung bis zu einem Monat dauern kann, daher sollten Sie beide Konten genau im Auge behalten um so zu erkennen, welche Partei noch nicht umgestellt hat.
  • Wenn Sie ein Wertpapierdepot haben, das jeden Monat durch Ihr Konto gefüllt wird, kein Grund zur Sorge. In der Regel veranlasst Ihre neue Bank den Übertrag Ihres Depots sicher und unkompliziert.
  • In den meisten Fällen verrechnet die “alte Bank” Spesen bzw. Gebühren für die Kontolöschung bzw. für den Übertrag. Sie könnten bei Ihrer neuen Bank erfragen, ob man Ihnen hinsichtlich der Erlassung der Gebühren entgegen kommen könnte – in diesem Fall wäre das wirklich eine großartige Bank!
  • Wenn Sie bei der vorherigen Bank ein Girokonto in Verbindung mit einer Versicherung abgeschlossen haben, können Sie diese in der Regel auch stornieren oder gegebenfalls von einem Versicherungsfachmann auf Sinnhaftigkeit analysieren lassen. Handelt es sich jedoch um Kapitalversicherungen, wäre ein Weiterführen des alten Kontos sinnvoll.

Fazit

Obwohl es den Anschein erweckt, dass der Bankwechsel ein unendliches Prozedere inklusive Papierkram darstellt – es ist gar nicht so kompliziert, wie es scheinen mag. Außerdem wechselt man die Bank – wenn überhaupt – meist nur einmal im Leben. Allerdings könnten Sie alternativ ein “Zahlungskonto” für Ihre laufenden Zahlungsein- und Ausgänge belassen und den Überschuss auf ein anderes Giro- oder Sparkonto übertragen, das bessere Konditionen bietet. Diese Methode kann sich hinsichtlich Kosten und Erträge als sinnvoller erweisen, als nur ein einiziges Konto weiterzuführen, das jedoch schlechte Konditionen aufweist.

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