So können Sie Ihren Schufa Eintrag prüfen

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Wenn man ein Auto leasen, einen Kredit beantragen oder sich sogar ein Smartphone via Vertrag kaufen möchte, muss man sich der obligatorischen “Bonitätsprüfung” unterziehen – mit anderen Worten, Ihre Kreditwürdigkeit wird überprüft. Denn der Anbieter möchte sich schließlich vergewissern, dass der Kunde auch für die Ware zahlen kann.

Diese Informationen können die Verkäufer bzw. Händler von verschiedenen Wirtschaftsauskunfteien wie Bürgel, Creditreform oder dem Marktführer Schufa einholen. Auch Sie als Privatperson bzw. Kunde sind in der Lage, Ihre Einträge einzusehen. Doch dies gestaltet sich oft sehr mühselig und ist auch mitunter mit hohen Kosten verbunden.

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In diesem Artikel erklären wir Ihnen, worum es sich genau bei einem Schufa-Eintrag handelt, wie dieser Ihren Bonitätsscore beeinflusst und wie Sie Ihren Schufa Eintrag prüfen können, ohne einen Cent dafür zu bezahlen.

Schufa Eintrag prüfen

Was genau ist der Bonitätsscore?

Wenn Sie beispielsweise einen Kredit beantragen oder ein Fahrzeug leasen möchten, dann fordern die dafür zuständigen Banken meist einen Nachweis über Ihre Kreditwürdigkeit und holen sich diese Informationen eigenständig von einem der zahlreichen Auskunfteien ein. Diese sammeln Ihre Daten, schützen sie vor Missbrauch und geben sie nur bei “berechtigtem Interesse“ heraus.

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Alle diese Daten bilden gemeinsam Ihren Bonitätsscore, der sich “aus Informationen zu Kreditkarten, Krediten, Handy- und Leasingverträgen, Girokonten, Konten bei Versandhändlern oder Bürgschaften zusammensetzt“, so Christian Neu, Geschäftsführer beim Kreditvergleichsportal Check24. Zu diesen besagten Infos zählen beispielsweise ein eröffnetes Girokonto, eine abgeschlossene Kreditkarte oder eine erfolgreiche Kredittilgung. Zudem fließen auch Angaben zu laufenden oder abgeschlossenen Inkasso- oder Insolvenzverfahren ein in die gespeicherten Daten ein.

Laut Schufa werden Informationen wie Name oder Nationalität nicht genutzt; die Adressdaten hingegen werden jedoch nur genutzt, wenn das Auskunftsbüro sonst keinerlei Daten über eine Person hat.

Wodurch wird der Bonitätsscore beeinflusst?

Im Allgemeinen wird Ihre Kreditwürdigkeit maßgeblich davon beeinflusst, wie sich Ihr Zahlungsverhalten gestaltet. Wenn sie beispielsweise regelmäßig alle ausständigen Raten und Rechnungen rechtzeitig einzahlen, wirkt sich dies positiv auf Ihren Score aus. Daher vermerkem auch diverse Strom-, Wasser- oder Handyanbieter ein „vertragsgemäßes Verhalten” in ihren Akten.

Wenn es jedoch zu Zahlungsausfällen kommt, dann wirkt sich dies natürlich negativ auf Ihren Bonitätsscore aus. Allerdings nicht sofort, erst nach mehrfacher Mahnung erfolgt ein Eintrag, der auch schriftlich angekündigt werden muss. Wie lange ein negativer Eintrage bestehen bleibt, hängt von dessen Art ab: Informationen zu Verbraucherinsolvenzen und/oder Zwangsvollstreckungen bleiben zum Beispiels bis zu drei Jahre lang bestehen, alle Bankgeschäfte jedoch mindestens ein Jahr lang.

Der Bonitätsscore ist ein Wert, der sich zwischen 0 und 100 Prozent bewegt. Personen, die einen Wert von über 97,5 Prozent aufweisen, werden als geringes Risiko angesehen. Diejenigen mit einem Score zwischen 50 und 80 Prozent spricht man hingegen ein sehr hohes Risiko zu.

Wie die Schufa genau die Daten gewichtet, ist natürlich ihr Geschäftsgeheimnis. Der Bundesgerichtshof hat nämlich entschieden, dass sie Konsumenten darüber keine Auskunft geben muss. Allerdings gilt: Konsumenten haben einmal pro Jahr Anspruch darauf, ihren Schufa Eintrag prüfen zu können, um ihre gespeicherten Daten einsehen zu können.

Wie kann ich kostenlos meinen Schufa Eintrag prüfen?

Wenn Sie das Recht auf Ihre kostenlose jährliche Schufa-Selbstauskunft nutzen möchten, dann sollten Sie dies auf jeden Fall in Erwägung ziehen! Denn laut der “Wirtschaftswoche” ist etwa jeder vierte Schufa-Eintrag fehlerhaft oder enthält obsolete Angaben. Daher sollten Sie Ihren Schufa Eintrag regelmäßig überprüfen.

Allerdings gestaltet sich die Selbstauskunft meist als ein langwieriger Prozess. Die meisten Auskunftbüros wollen Interessierte entweder zu einem jährlichen Abo bewegen, oder ihnen für die Auskunft rund 30 Euro abnehmen.

Doch es besteht kein Grund zur Sorge, denn unter der Seite des Bundesdatenschutzgesetz finden Sie die Bestätigung schwarz auf weiß, dass Sie jährlich einmal Anspruch auf eine gratis Schufa-Auskunft haben. Sie können auch bei Auskunfteien wie meineschufa.de oder selbstauskunft.de Ihren Schufa Eintrag prüfen, und das ohne versteckte Abonnements oder Gebühren.

Fazit

Wenn Sie sich überlegen, einen neues Auto anzuschaffen oder ein anderes teures Gut, dann lohnt es sich auf jeden Fall, schon mal vorab den eigenen Schufa Eintrag zu prüfen, damit am Ende keine bösen Überraschungen auf Sie zukommen. Und wenn man auf alles vorbereitet ist, dann kommt man immer schneller an sein Ziel

 

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